. . HOME | KONTAKT | LOGIN

Wolmirstedter Kanu-Verein e.V.

22. October 1958 | Volksstimme

Kanuten beendeten ihre Saison

Wie in jedem Jahr ist der Winter mit mehr Arbeit als Training verbunden, denn es warten nicht nur Boote auf Überholung, sondern es ist auch ein großer Gebäudekomplex, der in Ordnung gehalten werden muß. Neben dieser Arbeit wird aber das Training nicht vergessen. Der Beweis dafür ist, das wir vor Beginn der ersten Regatta die von uns abgegebene Verpflichtung, „Jeder aktive Rennfahrer ein Träger des Sportabzeichens“, erfüllten. So legten in diesem Jahr 30 Sportler die Bedingungen für das Sportabzeichen ab.

Im laufe der Saison wurden sieben Regatten mit mehr oder weniger Erfolg besucht. In Magdeburg konnten wir bei starker Besetzung aus der ganzen DDR einen dritten Platz bei der weiblichen Jugend im KI belegen. Unser Jugend- Mannschaftscanadier kam in der ganzen Saison deshalb zu keinem Erfolg weil das neuste Bootsmodell fehlt, das dem alten Typ gegenüber wesentliche Vorteile aufweist.

Auf der in Wolmirstedt durchgeführten Nachwuchsregatta konnten sich alle Fahrer gut platzieren. Wir belegten hier einen ersten Platz, fünf zweite Plätze und zwei dritte Plätze. Auf der Bernburger Regatta konnten wir nur in der weiblichen Jugend B im KII einen dritten Platz mit Rudat-Grebe belegen. Bei den Bezirksmeisterschaften in Burg wurde der Titel eines Meisters vom Vorjahr im Manschaftscanadier nicht gehalten. Es reichte nur zum vierten Platz. Außerdem belegten wir mit der Frauenmannschaft Unger-Bauherr einen zweiten Platz und bei den Männern mit dem Sportfreund M. Schwabe einen zweiten Platz.

Bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften hatten wir mit dem Mannschaftscanadier Pech, weil wir ausgerechnet in den Vorlauf kamen, wo alle Favoriten starteten So mussten wir uns im Vorlauf mit dem vierten Platz begnügen und kamen nicht in den Endlauf. Zu bemerken wäre hier noch, daß wir vom Start weg auf der 500 Meter Strecke bis 100 Meter vor dem Ziel vor dem späteren Meister Aufbau Halle geführt haben. Das wir die Führung abgeben mußten, liegt daran das unser Boot um etwa 100kg schwerer ist, als das der Siegermannschaft.

Bei der Nationalen Bad-Dürrenberger-Regatta konnten wir mit dem Küken unserer Fahrer, dem Sportfreund Sowinski (14 Jahre) einen guten dritten Platz in einem Klassenfeld aus Fahrern der DDR und der BRD belegen.

Auch unsere Wanderfahrer haben sich in diesem Jahr von der besten Seite gezeigt. Sie legten in sechs Monaten eine Strecke von 12700 Kilometern zurück. Die Bedingungen für das Wanderabzeichen erfüllten 15 Sportfreunde. Kusian ist allein mit 1065 Kilometern an dieser großen Leistung beteiligt. Mit den 1065 Kilometern hat er den Sektionsrekord von Urban um 20 Kilometer überboten. Den größten Teil dieser Kilometer wurde in acht ausgeschriebenen Gemeinschaftsfahrten erzielt.

Auch im Nationalen Aufbauwerk wurden 900 Stunden geleistet. Der Wert der geschafften Arbeit beläuft sich auf etwa 3500 DM.

 

älterer Artikel   nächster Artikel
Immer wieder gab es Worte der Anerkennung als pdf downloaden Werbung für den Kanusport zeigte die BSG Einheit Wolmirstedt