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Wolmirstedter Kanu-Verein e.V.

02. November 2010 | Volksstimme

20 Mitglieder sind an „Bord“

Von Karl-Heinz Klappoth
Wolmirstedt. Unglaublich, aber wahr. Die Wolmirstedter Kanuten können gar nicht früh genug damit anfangen, ihr großes Osterfeuer aufzuschichten. So geschehen am vergangenen Sonnabend. Das hieß, wer fleißige Kanuten beim alljährlichen Herbstputz sehen wollte, der musste an diesem Tag mal zum Bootshaus gehen. Lutz Neumann kann die eine wie die andere Aussage so nicht stehen lassen: „Tatsache ist, dass die Kanuten zweimal im Jahr zum Großreinemachen einladen. Im Frühjahr und dann noch einmal wie an diesem Sonnabend, um unsere Anlage winterfest zu machen.“ Und wie Werner Stadermann ergänzt, fällt dabei natürlich auch eine Menge Bruchholz an. „Und das wird fein säuberlich aufgeschichtet, damit es trocknen kann. Und im April 2011, also zu Ostern, wird der Stapel, nachdem er noch einmal umgeschichtet wurde, es könnten sich ja in der Zwischenzeit kleine Tiere im Unterholz eingenistet haben, abgefackelt“, erläutert Lutz Neumann und erinnert nicht zufällig daran, dass der Kanuverein eigentlich über 100 eingeschriebene Mitglieder zählt.
Am vergangenen Sonnabend aber fanden lediglich 20, und eben nicht nur eingeschriebene Mitglieder, den Weg zum Bootshaus am Mittellandkanal. Die aber sorgten, wie zum Beispiel Familie Lindner aus Mose, die gleich mit fünf „Mann“ – Vater, Mutter sowie die drei Söhne Lukas, Nils und Jan – anrückten, für klar Schiff. Doch zunächst gab es eine Hiobsbotschaft, denn in der Nacht zum Sonnabend ist ein Auto in die Umzäunung gekracht. Bremsspuren und eine Auspuffanlage geben vage ein Bild darüber, dass es ziemlich gescheppert haben muss. Das gewaltige Loch im Zaum muss noch geschlossen werden und zwar vor dem Wintereinbruch. Am Sonnabend aber wurden erst einmal die Fenster vom Bootshaus geputzt, die Bootshallen winterfest gemacht, die Außenanlagen auf Vordermann gebracht …
Lutz Neumann ist sich am Nachmittag absolut sicher, dass man mit einer größeren Besatzung entschieden schneller fertig geworden wären, „aber auch so haben wir einmal mehr die Artbei geschafft.“

 

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