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Wolmirstedter Kanu-Verein e.V.

11. June 1988 | Volksstimme

Sein Herz schlägt für den Kanusport Blickpunkt 23. Kreis- Kinder- und Jugendspartakiade

Wenn am Sonnabend, dem 18. und am Sonntag, dem 19. Juni, die Sportstätten in der Kreisstadt belebt sind, wird im Kanu-Bootshaus am Mittellandkanal Ruhe herrschen. Der Grund ist, die Rennkanuten der Kreise Wolmirstedt, Haldensleben, Burg und Genthin ermitteln die Kreisspartakiadesieger in ihrer Sportart gemeinsam. In diesem Jahr heißt es Kajaks, Canadier, Zelte und Paddel verladen, denn der Niegripper See ist Austragungsort der Spartakiadewettkämpfe. Und einer, der seit Jahren die Geschicke des Kanurennsports im Kreis mitbestimmt, ist Horst Tröster, Vorsitzender des Kreisfachausschusses Kanu. "Auch wenn in unserem Kreis nur zwei Kanusektionen bestehen, verlangen die Vorbereitung und Besuche von Regatten doch allerhand Organisationsarbeit. Besonders froh bin ich, dass die Kanusektionen der BSG Traktor Rogätz wieder Anschluss gewinnt. Einige Rogätzer Sportler werden unseren Kreis sogar schon bei der Bezirkspartakiade vertreten", skizziert Horst Tröster einen Teil seiner ehrenamtlichen Funktion im DTSB der DDR. Sie sind schon ein verschworenes Kollektiv, die Kanuten, und Horst Tröster verweist stets auf einem besonderen Zusammenhalt der Wassersportler. Ist es das Erlebnis, Boot und Wasser zu beziehen oder vielleicht der Hauch von Romantik, bei Regatten und Trainingslagern in Zelten oder Bungalows zu leben? "Niemand vermag es genau zu sagen, aber wessen Herz einmal für den Kanusport schlägt, der kommt so schnell nicht davon los", meint der Kreisfachausschuss Vorsitzende und nennt die Namen der Schriftführerin Margit Wolf und des Leiters der Wolmirstedter Sektion und des Trainingszentrums Manfred Heute. "Schließlich ist unser Sport ein gehöriges Stück unseres Lebens!" Manchmal denkt Horst Tröster an die schweren Jahre des Beginns bei der damaligen BSG Einheit Wolmirstedt zurück, damals noch im Ohre-Bootshaus, dann an den Umzug in die Baracke am Mittellandkanal, auf deren Grundmauern schließlich das heutige Bootshaus entstand. "Unzählige freiwillige Arbeitsstunden haben wir Kanuten im Laufe der Zeit geleistet ", resümiert Horst Tröster, der den ersten Bootshafen selbst projektierte und heute als Abteilungsleiter Einkauf im Kalibetrieb Zielitz eine nicht weniger schwierige und anerkennende Arbeit leistet.

 

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Gold und Silber für Wolmirstedter Kanuten als pdf downloaden Donnerstag im Bootshaus