10. Brandenburger Regatta Goldfahrten für Rogätz und Wolmirstedt

1048 Sportler aus 68 Vereinen Deutschlands trafen sich kurz vor den ostdeutschen Meisterschaften am 8. Juni bei der 10. Brandenburger Regatta. Vom Wolmirstedter Kanu-Verein starteten fünf Schülerinnen der Altersklasse von 11 bis 14 in sechs Rennen. Überaus erfolgreich aber waren vor allem die Rogätzer Kanuten.

Ohrekreis (ut/eck). Zunächst aber hatte Frances Wagner vom SC Kanu Rogätz im 500-Meter-Vorlauf Pech. Mehrere Bootslängen in Führung liegend, kenterte sie und vergab eine Medaille. Tags darauf wurden die Langstreckenendläufe durchgeführt. Über die 2000-m-Distanz gewann Laura Arnold in der AK 10 ihr Einerrennen mit 31 Sekunden Vorsprung. Ebenfalls souverän gewann in der AK 11 Frances Wagner. Dann erlebten die Zuschauer ein Herzschlagfinale im K2 bei den zwölfjährigen Mädchen. Nur um Zehntelsekunden mussten sich Franziska Froebe und Julia Berg geschlagen geben. Aber auch der dritte Platz war eine gute Leistung. Am Finaltag über 500 m war wiederum Laura Arnold die erste für Rogätz, die Gold (K1) erpaddelte. Mit Vanessa Wedekind heimste sie sich noch einmal Gold ein. Innerhalb von drei Stunden war ihr drittes Rennen. Im K4 der AK 12 erreichten die Rogätzerinnen in der Besetzung Wagner/Arnold/Froebe/Berg den zweiten Platz. Der Sportclub Kanu Rogätz gewann viermal Gold, einmal Silber und Bronze. Laura Arnold als erfolgreichste Rogätzerin holte sich allein drei Gold- und eine Silbermedaille. Die Medaillenflut auf Seiten der Wolmirstedter eröffnete die elfjährige Isabel Lösche mit dem dritten Platz über 2000 m im Einer. Nach verpatztem Finaleinzug über 500 m im Zweier-Kajak stillten Christin Vorbrodt und Kerstin Döde ihren Medaillenhunger auf der langen Strecke. Mit schnellem Start ließ das Wolmirstedter Duo die anderen 24 Boote hinter sich und konnten erst auf die Ziellinie vom Brandenburger Boot abgefangen werden. Auch am zweiten Tag griff Isabel Lösche nach Medaillen. Gemeinsam mit Sarah Laufer holte sie sich Gold im Zweier-Kajak und schlug bereits am Nachmittag mit dem Sieg im Einer erneut zu. Nun fehlte nur noch Christina Weiß und Andrea Döde das begehrte Edelmetall. Im Vierer-Kajak der Schülerinnen bewies die Besatzung Vorbrodt/Weiß/A. Döde/K. Döde, dass Kanu-Rennsport eine geschlossene Mannschaftsleistung fordert, denn sie erkämpften sich die Bronzemedaille. Das Ergebnis stimmt hoffnungsvoll. Aber es bedarf noch hartes Training, um diesen Erfolg bei den Ostdeutschen Meisterschaft zu bestätigen und da, von einer Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften zu träumen.


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veröffentlicht am: 12.05.2001

 

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